Trend-Thema
Verkehrsgerichtstag in Goslar eröffnet mit Vortrag „Das Auto als Waffe?“
- Eröffnungsvortrag „Das Auto als Waffe?“ von Generalbundesanwalt Jens Rommel thematisiert illegale Straßenrennen und Amokfahrten.
- Diskussionen sollen auch Promillegrenzen für Radfahrer, strengere Regeln gegen Handynutzung am Steuer und Führerscheinkosten umfassen.
- Der Verkehrsgerichtstag in Goslar entwickelt Empfehlungen für Gesetzgeber; der Kongress zählt zu den wichtigsten Treffen deutscher Verkehrsexperten.
Verkehrsgerichtstag in Goslar eröffnet mit Vortrag „Das Auto als Waffe?”
Mit dem Vortrag "Das Auto als Waffe?" eröffnet Generalbundesanwalt Jens Rommel den Verkehrsgerichtstag in Goslar und setzt damit den thematischen Schwerpunkt direkt auf strafrechtlich relevante Formen der Fahrzeugnutzung, darunter illegale Straßenrennen und Amokfahrten.
Schwerpunkte und Diskussionsthemen
Die Tagung versammelt Fachleute aus Justiz, Wissenschaft, Behörden und Verbänden, die bis zum Abschluss Empfehlungen für Gesetzgeber und Praxis erarbeiten. Erwartete Kernthemen sind neben Fahrzeugangriffen auch eine mögliche neue Promillegrenze für Radfahrer, härtere Sanktionen für die Handynutzung am Steuer und Fragen zu Führerscheinkosten und -prüfungen.
Die Fachtagung findet traditionell in der historischen Kaiserpfalz von Goslar statt, die als UNESCO-Welterbe besondere Aufmerksamkeit erzeugt und dem Kongress eine repräsentative Kulisse bietet.
Ziel und Bedeutung des Verkehrsgerichtstags
Der Verkehrsgerichtstag gilt als eines der wichtigsten Jahrestreffen von Verkehrsexperten in Deutschland; die hier entwickelten Empfehlungen finden in der Vergangenheit regelmäßig Eingang in politische Debatten und gelegentlich auch in Gesetzesänderungen.
Kernaussagen im Überblick
- Vortrag zu "Das Auto als Waffe?" thematisiert bewusst die missbräuchliche Verwendung von Fahrzeugen bei Straftaten.
- Diskussionen decken sowohl strafrechtliche als auch verkehrsrechtliche und präventive Maßnahmen ab.
- Abschlussempfehlungen des Kongresses richten sich an Gesetzgeber und Behörden mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu stärken.
Weiterführende Informationen und die Originalberichterstattung finden Sie hier: Originalartikel (Google News)
1 Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013 (zuletzt abgerufen am 28.11.2025)
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