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Tesla FSD Supervised: Model 3 navigiert souverän durch die Stadt — Fahrer muss überwachen
- Ein Video aus Berlin zeigt ein Tesla Model 3 mit „FSD Supervised“, das souverän durch dichten Stadtverkehr navigiert – inklusive Baustellen, Spurwechseln und Zebrastreifen –, wobei der Sicherheitsfahrer nur einmal eingreifen musste.
- Der Assistent arbeitet als Level-2-System: Er übernimmt viele Fahraufgaben selbstständig, verlangt aber jederzeit volle Aufmerksamkeit und Eingriffsbereitschaft durch eine verantwortliche Person im Fahrzeug.
- Trotz beeindruckender Leistung bleiben Grenzen bestehen – etwa bei falsch interpretierten Verkehrssituationen oder provisorischen Beschilderungen –, sodass FSD Supervised weiterhin kein autonomes Fahrniveau erreicht.
Tesla FSD Supervised: Model 3 navigiert souverän durch die Stadt — Fahrer muss überwachen
Kurzfassung
Ein Video aus Berlin zeigt ein weißes Tesla Model 3 mit der neuen Funktion „FSD Supervised", das Baustellen, Zebrastreifen und dichten Stadtverkehr selbstständig erkennt und bewältigt. Der im Fahrzeug sitzende Sicherheitsfahrer musste während der Fahrt nur einmal eingreifen.
Was das Video dokumentiert
Der Film zeigt typische Alltagssituationen: der Tesla setzt den Blinker, findet Lücken im Verkehr, ordnet sich ein und zieht vorbei — ganz ohne hektische Lenkbewegungen oder abruptes Bremsen. An einem Zebrastreifen bremst das System früh, weil eine Person erkannt wurde, die der Beifahrer später wahrnimmt. Nur bei einer falsch interpretierten Einbahnstraße war ein Eingriff nötig.
Technische Einordnung
„FSD Supervised" ist ein überwacht arbeitender Fahrassistent, der Kameradaten und Fahrzeugsteuerung kombiniert, um zu beschleunigen, zu bremsen, zu lenken und Spurwechsel durchzuführen. Das System agiert als Level‑2‑Assistenz: es übernimmt viele Fahraufgaben, verlangt aber ständige Aufmerksamkeit und Eingriffsmöglichkeit durch eine verantwortliche Person.
Reichweite und Zulassung
Laut Bericht kann der Assistent bis zu 140 km/h selbstständig lenken, bremsen und Spurwechsel durchführen. In Ländern wie den USA und China ist das System bereits aktiv; in Europa befindet sich die Zulassung in Prüfung. Tesla hat in den Niederlanden eine Ausnahmegenehmigung beantragt — bei positiver Entscheidung könnte FSD Supervised per Softwareupdate für Fahrzeuge mit passender Hardware (HW4) verfügbar gemacht werden.
Sicherheitsaspekte und Grenzen
- Überwachung bleibt Pflicht: Trotz souveräner Manöver muss eine wachsame Person im Fahrzeug jederzeit bereit sein, die Kontrolle zu übernehmen.
- Situationsabhängigkeit: Assistenzsysteme funktionieren in vorhersehbaren, klar sichtbaren Situationen sehr gut, können bei ungewöhnlichen Hindernissen, provisorischer Beschilderung oder schlechten Sichtverhältnissen Fehler machen.
- Haftungsfragen: Bei Zwischenfällen bleibt die Verantwortlichkeit komplex und hängt von Umständen, Softwarestand und Verhalten des Fahrers ab.
Empfehlungen für Nutzer
- Nutzen Sie FSD Supervised nur gemäß den Herstellerangaben und geltendem Recht.
- Behalten Sie stets die Hände in Reichweite des Lenkrads und die Aufmerksamkeit auf der Straße.
- Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das System in Bauzonen, engen Straßen oder bei hohem Fußgängeraufkommen.
- Halten Sie die Fahrzeugsoftware aktuell und beachten Sie Hinweise des Herstellers zu Grenzen des Systems.
Fazit
Das gezeigte Testfahrt-Video demonstriert, wie weit überwachte Assistenzsysteme bereits sind: Sie entlasten den Fahrer spürbar und reagieren verlässlich in vielen Alltagssituationen. Gleichzeitig bleibt klar: Es handelt sich nicht um autonomes Fahren — die Verantwortung trägt weiterhin der Mensch am Steuer. Eine behutsame, regelkonforme Nutzung ist deshalb entscheidend.
Quelle: BILD / AUTO BILD (Bericht und Video auf BILD.de).1 Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013 (zuletzt abgerufen am 28.11.2025)
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