Trend-Thema
Drei Tage Streik im Hamburger Nahverkehr – Einschränkungen bei Bus und U‑Bahn
- ver.di hat Wellenstreiks bei der Hamburger Hochbahn angekündigt: Einschränkungen im Nahverkehr vom 17. bis 19. Februar 2026.
- Betroffen sind vor allem Bus- und teilweise U‑Bahn-Linien; S‑Bahn und HADAG-Fähren verkehren planmäßig.
- Fahrgäste sollten Fahrten tagesaktuell in der HVV‑App oder auf hvv.de prüfen und auf Alternativen ausweichen.
Drei Tage Streik im Hamburger Nahverkehr – Einschränkungen bei Bus und U‑Bahn
Die Gewerkschaft ver.di hat Wellenstreiks bei der Hamburger Hochbahn AG angekündigt, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr führen können: vom 17. bis 19. Februar 2026. Betroffen sind insbesondere Teile des Bus- und U‑Bahn-Betriebs; S‑Bahn und die HADAG-Fähren verkehren planmäßig und sind von den Arbeitsniederlegungen nicht betroffen.
Welche Bereiche/Verkehre sind konkret betroffen?
Die Streiks werden als Wellenstreiks organisiert: an jedem Tag werden einzelne Betriebshöfe oder Bereiche bestreikt. Die Hochbahn und vhh.mobility rechnen mit teils deutlichen Einschränkungen, konkrete Informationen zu betroffenen Betriebshöfen und Linien werden in der Regel jeweils am Vortag veröffentlicht. Auf nicht bestreikten Betriebshöfen verkehren Busse und Bahnen regulär; je nach Umfang kann jedoch ein Notfahrplan oder Ausfall einzelner Linien gelten.
Bekannte Linienausfälle (Auszug)
Die Hochbahn hat für einzelne Streiktage bereits Listen mit betroffenen Buslinien veröffentlicht. Zum Beispiel:
- Von Dienstag, 17. Februar 2026, 03:00 Uhr bis Mittwoch, 18. Februar 2026, 03:00 Uhr fallen zahlreiche Buslinien komplett aus, darunter unter anderem: 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624, X86. Auf mehreren Linien ist ein Teilbetrieb möglich.
- Für den Zeitraum Mittwoch, 18. Februar 2026, 03:00 Uhr bis Donnerstag, 19. Februar 2026, 03:00 Uhr sind ebenfalls zahlreiche Buslinien betroffen (Ausfall bzw. eingeschränkter Betrieb), und an diesem Tag können auch U‑Bahn-Linien (u. a. U1, U2, U3, U4) betroffen sein. Die genauen Listen variieren je nach betroffenem Betriebshof.
Empfehlungen für Fahrgäste
- Prüfen Sie Ihre Verbindung tagesaktuell in der HVV-App, auf hvv.de oder in der HVV-Fahrplanauskunft – die Hochbahn veröffentlicht kurzfristig Hinweise zu betroffenen Linien und Ersatzangeboten.
- Wenn möglich, weichen Sie auf die S‑Bahn oder auf die HADAG‑Fähren aus, die nicht vom Streik betroffen sind.
- Rechnen Sie mit längeren Fahrzeiten, Lücken im Angebot und möglichen Notfahrplänen; planen Sie zusätzliche Zeit ein oder nutzen Sie alternative Mobilitätsangebote (z. B. Fahrrad, Carsharing, Taxi).
Weiterer Kontext
Die Tarifauseinandersetzung ist Teil laufender Verhandlungen: ver.di fordert unter anderem Verbesserungen bei Arbeitszeit und Zulagen, während die Arbeitgeberseite bisher nur eingeschränkte Angebote vorgelegt hat. Sollte es in den Folgeverhandlungen keinen Abschluss geben, droht eine Ausweitung der Maßnahmen.
Aktuelle und detaillierte Informationen werden von den betroffenen Unternehmen (Hamburger Hochbahn, vhh.mobility) sowie vom HVV veröffentlicht. Fahrgäste sollten in den Streiktagen vor Fahrtantritt die offiziellen Auskünfte prüfen.
1 Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013 (zuletzt abgerufen am 28.11.2025)
2 Streik im Hamburger Nahverkehr: Einschränkungen am 17.–19. Februar 2026
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