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Glatteis in Deutschland: Wo jetzt noch Glättegefahr besteht — ADAC informiert
- Die Glättelage in Deutschland hat sich größtenteils entspannt, punktuell besteht jedoch weiterhin Gefahr durch überfrierenden Regen und Eis.
- Der DWD warnt regional vor Glatteis – besonders betroffen sind einzelne Nordwest- und Nordregionen sowie Gebiete mit Nebel und Nässe.
- ADAC rät zu angepasster Fahrweise, wintertauglichen Reifen und zur Mitnahme von Notfallausrüstung; Pannenhilfe ist verfügbar, Wartezeiten möglich.
Glatteis in Deutschland: Wo jetzt noch Glättegefahr besteht — ADAC informiert
Die bundesweit angespannte Wetterlage hat sich in vielen Regionen inzwischen gebessert, doch stellenweise bleibt die Gefahr durch Glatteis bestehen. Der ADAC berichtet, dass die Situation für Autofahrerinnen und Autofahrer insgesamt entspannter ist als noch vor wenigen Tagen, dennoch sind lokal weiterhin Straßenglätte und vereiste Flächen möglich.
Betroffene Regionen und Warnhinweise
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt weiterhin Warnungen für einzelne Landesteile heraus: Vor allem in Teilen Nordwest- und Norddeutschlands sowie in Gebieten mit überfrierender Nässe und vereisten Straßen ist erhöhte Vorsicht geboten. In einigen Landkreisen führten Glätte und überfrierender Regen in den letzten Tagen zu Unfällen und Schulausfällen.
Aktuelle Verkehrssituation
Auf Autobahnen und Regionalstrecken hat sich die Lage vielerorts normalisiert, dennoch treten vereinzelt Einschränkungen und Unfallfolgen auf — namentlich wurden Probleme zum Beispiel auf Hauptverbindungen in Niedersachsen gemeldet. Auch der Schienen- und Flugverkehr läuft größtenteils wieder stabil, kleinere Verzögerungen sind jedoch möglich. Autofahrende sollten vor Fahrtantritt die aktuelle Straßenlage prüfen.
Worauf Sie jetzt achten sollten
- Geschwindigkeit reduzieren: Passen Sie Ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen an und halten Sie deutlich mehr Abstand zum Vordermann.
- Plötzliches Eis (Blitzeis): Bei überfrierendem Regen kann die Eisbildung sehr schnell und lokal auftreten — bei der ersten Unsicherheit anhalten oder eine sichere Ausweichmöglichkeit suchen.
- Ausrüstung prüfen: Wintertaugliche Reifen (Alpine-Symbol) sind bei Glätte Pflicht; Eiskratzer, Decke und ausreichend Frostschutz für die Scheibenwaschanlage gehören ins Auto.
Praktische Hinweise vom ADAC
Der ADAC empfiehlt, bei unsicheren Verhältnissen Fahrten zu verschieben. Mitglieder können im Pannenfall weiterhin die Pannenhilfe in Anspruch nehmen; aufgrund des erhöhten Hilfsaufkommens können längere Wartezeiten entstehen. Zudem wurde regional über Engpässe bei Streusalz berichtet — Kommunen und Verkehrsbetriebe reagieren entsprechend, dennoch sollten Verkehrsteilnehmende mit längeren Reaktionszeiten rechnen.
Kurzcheck vor Fahrtantritt
- Wetter- und Verkehrsmeldungen prüfen (DWD, regionale Dienste).
- Reifenprofil und -kennzeichnung kontrollieren (Alpine-Symbol für wintertaugliche Reifen).
- Notfallausrüstung (Decke, warme Getränke, Eiskratzer) bereithalten.
Weitere Informationen und ausführliche Tipps zum sicheren Verhalten bei Glatteis stellt der ADAC bereit. Bei akuten Meldungen zur Straßenlage oder Warnungen des DWD sollten Verkehrsteilnehmende die Hinweise vorrangig beachten.
Weiterführende Informationen: ADAC-Artikel zur aktuellen Lage und ADAC-Ratgeber Glatteis.
1 Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013 (zuletzt abgerufen am 28.11.2025)
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