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Wochenend-Spitze bei Falschfahrer-Meldungen: Die Bilanz des Verkehrswarndienstes

Falschfahrer-Alarm in Baden-Württemberg: Wochenenden besonders betroffen
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Saad Bouziane

Saad Bouziane

23.02.2026
7 Minuten Lesedauer

    Das Wichtigste in Kürze:
    • Die Zahl der Falschfahrer-Meldungen in Baden‑Württemberg sank 2025 leicht auf 371 – Samstage (66) und Sonntage (90) machten zusammen rund 42 % aus.
    • Der Verkehrswarndienst gab 63.170 Meldungen heraus; die meisten Hinweise betrafen Autobahnen, mit der A5 und A8 als Hotspots.
    • Im Jahr 2025 gab es 23 Unfälle im Zusammenhang mit Falschfahrten (2 Tote, 16 leicht, 5 schwer Verletzte); der längste Stau erreichte rund 32 km.


Wochenend-Spitze bei Falschfahrer-Meldungen: Die Bilanz des Verkehrswarndienstes

Der Verkehrswarndienst in Baden‑Württemberg veröffentlichte seine Bilanz für 2025: Insgesamt zeigen die Zahlen ein leicht rückläufiges Gesamtbild bei Falschfahrer-Warnungen, gleichzeitig aber eine deutliche Häufung an Wochenenden.

Die Zahl der gemeldeten Falschfahrer sank 2025 von 395 auf 371. Auffällig ist die Konzentration der Meldungen an den Wochenenden: 66 Fälle entfallen auf Samstage, 90 auf Sonntage – zusammen rund 42 Prozent aller registrierten Falschfahrten.

In Verbindung mit Falschfahrten wurden im Berichtsjahr 23 Unfälle registriert; dabei kamen nach Angaben des Verkehrswarndienstes zwei Menschen ums Leben, 16 wurden leicht und fünf schwer verletzt.

Weitere Gefahrenbilder

Der Warndienst erhob auch Zahlen zu weiteren Gefahren: Meldungen über Personen, die Gegenstände auf die Fahrbahn warfen, stiegen leicht an (50 Fälle im Jahr 2025 gegenüber 47 im Jahr zuvor). Warnungen vor Radfahrern auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen gingen hingegen zurück: 274 Meldungen wurden 2025 verzeichnet (2024: 318).

Insgesamt gab der Verkehrswarndienst 63.170 Verkehrs- und Gefahrenmeldungen heraus, die von Radiosendern verbreitet und in Navigationsdiensten verarbeitet wurden.

Der längste gemeldete Stau des Jahres erstreckte sich im August auf der A8 in Richtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Merklingen und Kirchheim unter Teck‑Ost und erreichte eine Spitzenlänge von etwa 32 Kilometern.

Als Brennpunkte nannten die Statistiker vor allem die Autobahnen: Die A5 (Karlsruhe–Basel) verzeichnete mit 5.718 Störungsmeldungen die meisten Hinweise, dahinter folgt die A8 (Stuttgart–Karlsruhe) mit 5.079 Fällen.

Was Autofahrende jetzt beachten sollten

  • Beobachten Sie Verkehrswarnungen und Radiosendungen aufmerksam und folgen Sie Anweisungen des Verkehrsdienstes.
  • Bei Sichtung eines Falschfahrers sofort Geschwindigkeit reduzieren, rechtsherum ausweichen und den Notruf wählen.
  • Auf Autobahnzufahrten besonders auf Beschilderung und Fahrbahnmarkierungen achten, insbesondere nachts und bei Baustellen.

Lesen Sie den Originalbericht auf stern.de für die vollständigen Zahlen und die Quellenangaben.






Quellen:

1 Studie der VUT Sachverständigengesellschaft mbH & Co. KG, Januar 2013 (zuletzt abgerufen am 28.11.2025)

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